Cross:Walk #1

Begleitprogramm der Ausstellung „Sisters in Matter on a Ramble at Sunrise“ im Westwerk, Hamburg

Sonntag, 31. Mai 2026, 15 Uhr

Impulsvortrag von Mirjam Verhey-Focke und anschließende Führung mit das kurativ e.V.

Nach einer kleinen Pause freuen wir uns, pünktlich zu Beginn des Hamburger Sommerwetters auf unsere Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung „Sisters in Matter on a Ramble at Sunrise“ im Westwerk, Hamburg, aufmerksam machen zu können.

“Sisters in Matter on a Ramble at Sunrise” ist eine von dem Künstlerinnen-Duo Mahnke/Hoffmann kuratierte Ausstellung innerhalb des diesjährigen Jahresprogramms “Kulturelle Komplizenschaft” des Westwerk e.V. in Hamburg. Darin werden künstlerische Positionen vereint, die auf jeweils eigene Weise die Grenzen und Möglichkeiten des Materials austesten. Das Material ist dabei nicht nur Mittel zur Formgebung, sondern stets auch Bedeutungs- und Erinnerungsträger. Zudem eint die Künstlerinnen ein Interesse am Dialog und eine gelebte gegenseitige Unterstützung.

Ausgehend von diesem Konzept haben wir ein Begleitprogramm entwickelt, zu dem wir herzlich einladen:

Cross:Walk
Impulsvortrag von Mirjam Verhey-Focke (Kustodin Gerhard-Marcks-Haus, Bremen) und anschließende Führung
am Sonntag, den 31. Mai 2026, um 15 Uhr
Westwerk e.V., Admiralitätsstraße 74, Hamburg
Um eine Voranmeldung unter info@daskurativ.de wird gebeten

Der Cross:Walk ist ein Format, in dem wir die komplizitäre Verbindungen zwischen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Expert*innen sowie Publikum fördern möchten. Die Veranstaltung soll Verbindungen schaffen – zwischen Menschen, Institutionen und Ideen.
Für die Ausstellung „Sisters in Matter on a Ramble at Sunrise“ haben wir die Kunsthistorikerin und Kustodin am Gerhard-Marcks-Haus (Bremen) Mirjam Verhey-Focke eingeladen, einen thematischen Impulsvortrag zu geben, bevor wir gemeinsam eine dialogische Führung durch die Ausstellung geben. Dabei soll es um das Thema Sichtbarkeit von Bildhauerinnen früher wie heute gehen, genauso wie um Fragen nach Kanonbildung, Material und Handwerk.

Mirjam Verhey-Focke M.A. studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; danach folgte ein Volontariat in der Stiftung Schloss und Park Benrath, Düsseldorf. Seit 2018 ist sie Kustodin im Gerhard-Marcks-Haus, Bremen. Sie forscht und kuratiert Ausstellungen zur Bildhauerei des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihre Themenschwerpunkte sind dabei Bildhauerinnen, figürliche Positionen, Ikonografie und die Bildhauerei der Zwischenkriegszeit in Deutschland.

Wir freuen uns sehr auf den Austausch! 

 

Weitere Infos zur Ausstellung: 

Eröffnung: 25.05.2026 15 -19 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.05.2026 -07.06.2026
Westwerk e.V., Admiralitätsstraße 74, Hamburg
Künstlerinnen: Laura Mahnke und Paula Hoffmann mit Komplizinnen: Carolina Lehan, Natalie Brehmer, Lucia Kempkes, Nicl Barbro, Sara Malie.

Mit Sisters in Matter on a Ramble at Sunrise zelebriert das Künstlerinnen-Duo Mahnke/ Hoffmann (Paula Hoffmann & Laura Mahnke) die Komplizinnenschaft unter Künstlerinnen mit materialbasierten Praxen. Diese Neuadaption entwickelt sich aus dem Ausstellungsprojekt Sisters in Crime riding a Horse together, das seit 2024 zwischen Berlin und Hamburg pendelt und wächst. Es entspringt aus der Zusammenarbeit des Duos, in der Dialog, gegenseitige Unterstützung und Materialliebe zentrale Rollen spielen. Inspiriert durch das Jahresprogramm “Kulturelle Komplizenschaft” des Westwerk e. V. ergänzen Mahnke/Hoffmann diese Iteration mit Arbeiten von Carolina Lehan, Nicl Barbro, Lucia Kempkes, Sara Malie und Natalie Brehmer. Das verbindende Element der ausgewählten Positionen ist ein spielerisch-präziser Umgang mit Material, das als Trägerin von Erinnerung, persönlicher Erfahrung und Vision eingesetzt wird. Werkstoffe werden nicht nur als Mittel zur Formgebung genutzt, sondern treten als eigenständige Bedeutungsträger auf, die sinnlich erforscht und als Transmitter emotionaler Zustände erkundet werden. In ihrer Gegenüberstellung eröffnen die Arbeiten neue Perspektiven auf Nähe, Fürsorge, Abhängigkeit und Bezugnahme.
(Text: Mahnke/Hoffmann)